Schlagwort-Archive: Fernweh

Indonesisches Rindercurry (Rendang)

Beef Rendang - indonesisches Rindercurry

Kennt ihr schon Rendang? Das ist ein ursprünglich indonesisches „trockenes“ Rindercurry, das auch in Malaysia, Singapur und in den südlichen Philippinen beliebt ist. Wie ihr wisst lieben mein Mann und ich die asiatische Küche und bringen von unseren Reisen gerne neue Rezepte mit. Mit unserem kleinen Räubermädchen haben wir uns dieses Jahr aber nicht getraut so weit in den Urlaub zu fliegen, da wir schon das ein oder andere schreiende Kind auf Langzeitflügen erleben mussten und wir uns (und ihr) das nicht antun wollten.

So kamen wir eher durch Zufall – bzw. durch ausgiebige Recherche seitens des Mannes – zu diesem Rezept. Denn falls ihr von diesem Gericht noch nichts gehört habt: Es ist von CNN zum beliebtesten Gericht dieser Welt gekürt worden! Da war natürlich unsere Neugier geweckt.

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Frozen Melon Margarita

Frozen Melon Margarita

Ihr Lieben, ich schicke euch einen schnellen, aber leckeren Gruß und verabschiede mich für 2 Wochen in den Urlaub! Während das Wetter nicht so mitspielt und eine Hälfte von mir es fast schon ein bisschen bereut, doch nicht in den heißen Süden gefahren zu sein, denkt sich die andere Hälfte „Egal. Mach‘ das Beste daraus!“ Und so hole ich mir den Sommer ins Glas: Einen super süchtig machenden Margarita mit dem gewissen Twist. Denn statt schnöden Eiswürfeln sorgen Melonen für ein leckeres Aroma. Falls euch dieser Margarita auch so gut schmeckt wie mir, gebe ich euch den Tipp, ihn auch mal ohne Alkohol zuzubereiten. Ansonsten rollt ihr euch ganz schnell auf dem Boden ;)

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British Teatime und Gewinnspiel: Cranberry Scones und Earl Grey Eistee

Cranberry-Scones mit Lemon Curd und Earl Grey Eistee

Heute hole ich euch zu einer sommerlichen Teatime an meinen Tisch: Es gibt Cranberry Scones mit Lemon Curd und Earl Grey Eistee. Ihr fragt euch jetzt sicherlich, wie ich auf diese Idee gekommen bin. Oder auch nicht ;) Erzählen werde ich es euch trotzdem. Ich wurde gefragt, ob ich nicht zur Veröffentlichung des Romans „Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ein sommerliches Rezept mit britischem Anstrich beisteuern möchte. Normalerweise mache ich sowas ja eher selten, aber in meinem Kopf formte sich sofort ein Bild von einem Liegestuhl, herrlich erfrischendem Eistee und Scones daneben und einem Buch auf meinem Schoß. Da konnte ich also nicht nein sagen. Und so habe ich heute neben dem Rezept noch eine Überraschung für euch: Ihr könnt mit ein bisschen Glück eins von drei Büchern von Jenny Colgans neuen Roman „Sommer in der kleinen Bäckerei“ gewinnen.

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Knusprig dünn: Pizza mit Büffelmozzarella

Knusprig dünn: Pizza mit Büffelmozzarella, gebackenen Oliven und Spinata aus Kalabrien

Ihr Lieben, wir haben in der Nähe einen wunderbaren italienischen Supermarkt. Dort riecht es sogar wie im Urlaub. Und ich muss gestehen: Immer wenn ich ihn aufsuche, raste ich förmlich aus und kaufe alles ein, ob ich es nun brauche oder nicht. Wurst, Käse, frische Pasta, Gebäck und so weiter und so fort. Um das mit euch gebührend zu feiern, habe ich euch mein höchstpersönliches Pizza-Rezept mitgebracht. Ich finde, dass es bei uns leider viel zu wenig gute Pizzen gibt. Teils wird schlechter Käse auf die Pizza gemacht, teils schmeckt der Teig nicht. Bei uns in Mainz gibt es so viele Pizzerien, aber nur wenige haben Pizza, die mich wirklich überzeugt. Das ist natürlich rein subjektiv, denn der eine mag seine Pizza dick und fettig, der nächste liebt Emmentaler auf seiner Pizza und ich mag meine Pizza eben mit schön dünnem, knusprigem Teig, würzig und mit Mozzarella. Wenn euch das genauso geht, habe ich hier mein leckeres Rezept für euch.

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Fernweh stillen: Peanut Kisses

A-Peanut-Kisses

Bei diesem Schmuddelwetter überkommt mich heftiges Fernweh. Diesmal zieht es mich auf die Philippinen, die ich im November 2013 bereisen durfte. Unsere Reise fing schon turbulent an, denn kurz bevor wir flogen, stürmte der Taifun Haiyan (bzw. Yolanda) über die Philippinen. Da wir uns aber vorwiegend im Norden (Luzon) und im Süden (Mindanao) aufhielten, haben wir von den Sturmschäden fast nichts mitbekommen. Nur auf Boracay hatten wir immer wieder Stromausfälle und es lagen umgestürzte Bäume und Äste herum. Neben der wunderschönen und vielfältigen Landschaft, waren die Philippinen auch kulinarisch interessant: Ob Ube-Eis (aus einer violetten Süßkartoffel), Kalamantsi (eine kleine Zitrusfrucht, die nach einer Mischung aus Limette und Mandarine schmeckt) oder Bagoong (philippinische Shrimp-Paste), ich habe mich (fast) überall durchge(fr)essen. Heute habe ich einen süchtig machenden Snack aus Erdnüssen und Eiweiß für euch: Das Original heißt „Bohol Peanut Kisses“, ist nicht zu süß und gibt es leider nicht in Deutschland. Deshalb habe ich etwas herumexperimentiert und euch meine Version hier zusammengestellt. Gekrönt wird das Rezept von ein paar meiner Eindrücke, damit ihr vielleicht auch einmal Lust auf eine Tour durch diesen schönen Inselstaat bekommt :)

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Gedämpft und nicht fritiert: Wan Tans mit Chili-Koriander-Ingwer-Dip

Wan-Tan_3

„Mein Name ist Wan… Wan Tan! Gedämpft und nicht fritiert.“  So albern habe ich mich gefühlt, als ich mir diese herrlichen – im wahrsten Sinne – „Schweinereien“ zwischen meine Stäbchen geklemmt habe. Ich liebe nämlich Dim Sum und als ich mir letztens endlich mal diese schönen Dämpfkörbe im Asiamarkt mitgenommen habe, war ich ganz aufgeregt. Würde es mir gelingen, auch so leckere Teigtaschen zu kreieren wie bei meinem Lieblingsasiaten? Und tatsächlich… diese spontan improvisierte Variante mit Schweinehack und Wasserkastanien lässt den Gaumen aufleben, auch wenn ich zugeben muss, dass ich so ungeduldig war und auf die Tiefkühl-Teigvariante zurück gegriffen habe. Ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen und begleitet mich auf meine kleine kulinarische Reise nach China ;)

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Bollywood für den Gaumen: Butterhühnchen {Murgh makhani}

Hähnchen, Curry, Tomaten, murgh makhani

Ab und an überkommt mich das Fernweh und dann begebe ich mich auf kulinarische Reise. Diesmal zieht es mich nach Indien – genauer gesagt: in den Bundesstaat Punjab, nach Delhi. Dort entstand in den 50-er Jahren ein Rezept, das ganz nach meinem Geschmack ist. Da ich nicht gerade oft sehr scharf esse, bin ich bei einigen Currys etwas empfindlich. Da ist dieses Rezept genau richtig. Das wunderbar aromatische, butterzarte Hähnchen schmiegt sich in die leckere Sauce, die ich zum Schluss am liebsten mit Naan-Brot aufsauge. Wichtig sind dabei aromatische Tomaten und ein wenig Zeit, damit die Sauce schön schmurgeln kann.

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