Schlagwort-Archive: Hefeteig

Knusprig dünn: Pizza mit Büffelmozzarella

Knusprig dünn: Pizza mit Büffelmozzarella, gebackenen Oliven und Spinata aus Kalabrien

Ihr Lieben, wir haben in der Nähe einen wunderbaren italienischen Supermarkt. Dort riecht es sogar wie im Urlaub. Und ich muss gestehen: Immer wenn ich ihn aufsuche, raste ich förmlich aus und kaufe alles ein, ob ich es nun brauche oder nicht. Wurst, Käse, frische Pasta, Gebäck und so weiter und so fort. Um das mit euch gebührend zu feiern, habe ich euch mein höchstpersönliches Pizza-Rezept mitgebracht. Ich finde, dass es bei uns leider viel zu wenig gute Pizzen gibt. Teils wird schlechter Käse auf die Pizza gemacht, teils schmeckt der Teig nicht. Bei uns in Mainz gibt es so viele Pizzerien, aber nur wenige haben Pizza, die mich wirklich überzeugt. Das ist natürlich rein subjektiv, denn der eine mag seine Pizza dick und fettig, der nächste liebt Emmentaler auf seiner Pizza und ich mag meine Pizza eben mit schön dünnem, knusprigem Teig, würzig und mit Mozzarella. Wenn euch das genauso geht, habe ich hier mein leckeres Rezept für euch.

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Glædelig Luciadag mit leckeren Lussekatter

Lussekatter_2

Passend zum 3. Advent habe ich mich kulinarisch nach Skandinavien begeben. Denn heute ist der 13. Dezember und somit ein Tag, der in Schweden besonders gefeiert wird: An Tag der heiligen Lucia wird das Luciafest gefeiert, bei dem zumeist die älteste Tochter in der Familie in einem weißen Gewand gekleidet und mit einem Kranz aus Kerzen gekrönt die Lucia spielt. Sie wird von weiteren Kindern begleitet – meist Mädchen, aber auch Jungen können in ihren Gefolge sein. Während dieKinder singend mit Kerzen umherziehen, werden dazu traditionell Lussekatter verputzt, ein Safran-Hefegebäck, das ich euch heute vorstellen möchte. Es gibt viele Rezepte und Verziermöglichkeiten. Ich habe mich diesmal für Hagelzucker entschieden, weil Rosinen nicht ganz so mein Ding sind. Aber ihr könnt beim Rollen und verzieren natürlich kreativ werden. Indem ihr zum Beispiel die Teigstränge als X übereinanderlegt und in die eingerollten Enden in Glögg eingelegte Rosinen drückt :) Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Die Lussekatter werden jedenfalls super soft und herrlich lecker. Da muss man aufpassen, dass sie nicht gleich alle auf einmal vom Blech verschwinden.

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Willkommen im Herbst: Zwetschgen-Streusel

A-Zwetschgen-Streusel

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Bäume sich langsam verfärben, startet für mich eine meiner liebsten Jahreszeiten. Im Herbst ist alles warm, man fängt an sich einzukuscheln und die Gerichte werden wieder herzhafter. Außerdem deckt uns die Natur mit erntefrischen, superleckerem Obst ein, das geradezu danach schreit, in Kuchen verbacken zu werden. Der Herbst erinnert mich immer daran, wie ich als Kind im Zwetschgenbaum herumgekraxelt bin, um auch noch die letzte reife Frucht zu erreichen. Als Hommage an diese herrliche Erinnerung habe ich heute für euch einen herrlichen Zwetschgenkuchen mit Zimt-Butterstreusel, der einfach alles mitbringt: Er ist nicht aufwendig, schmeckt superfruchtig und bringt durch die Streusel den richtigen Crunch mit, um auch den letzten Zweifler verstummen zu lassen. Schon beim Schreiben läuft mir wieder das Wasser im Mund zusammen. Die Bilder sind diesmal etwas hastig aufgenommen worden, da ich den Kuchen im Ganzen und frisch aus dem Ofen mit zu meinen Großeltern genommen hatte. Mein Großvater stand beim Fotografieren sehr ungeduldig und hungrig hinter mir :D Lasst es euch schmecken!

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Croissants, oder: Wie ich mich zu Neujahr an Plunderteig heranwagte…

Croissants

Ihr Lieben, nachdem ich mich über Weihnachten ins besinnliche Familienleben zurückgezogen hatte, habe ich zum Start ins neue Jahr einen echten Knaller für Euch! Als ich zuletzt das wunderbare Backbuch „Der große Lafer Backen“ in der Hand hatte, um ein Grissini-Rezept herauszusuchen, fiel mir wieder einmal das Croissants-Rezept ins Auge, das ich schon immer machen wollte, mich aber noch nie herangetraut habe. Und diesmal hieß es: Nicht kneifen! Ran an den Teig. Also habe ich mich ins Wagnis Plunderteig gestürzt – der sich vom Blätterteig nur durch den Bestandteil Hefe unterscheidet. Ich habe gewalgt, gemessen und ein paar Stoßgebete nach oben geschickt. Denn wenn ich mir schon die Arbeit mache, soll’s natürlich auch gut werden. Und was soll ich sagen: Fantastisch! Das erste Blech (sechs Croissants) wurde zu zweit innerhalb kürzester Zeit vertilgt :)
Wenn ihr also keine Angst vor Aufwand habt und dazu die nötige Lust habt, den Teig mal selbst auszuprobieren, habe ich das perfekte Rezept für Euch. Das Einzige, was ihr mitbringen müsst, ist Geduld und ein wenig Fingerspitzengefühl.

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Zweierlei Kartoffelsuppe mit Möhren-Curry-Grissini

Zweierlei Kartoffelsuppe mit Möhren-Curry-Grissini

Oh, mein Gott, ich bin verliebt! Diese Kombination aus zwei Kartoffelsorten mit herrlich würzigen Knusperstangen ist aber auch zu gut. Beim ersten Mal habe ich mich geradezu daran überfressen, ich konnte gar nicht mehr aufhören. Was das Ganze mit Weihnachten zu tun hat? Schlicht: Gar nichts. Und das brauche ich gerade auch. Nach all den Plätzchen, Weihnachtsmarktbesuchen und dem bevorstehenden Festtagsgelage brauche ich eine kleine Verschnaufpause und etwas Wärmendes, das mal nichts mit Zimt, Gans oder Orangen (alles Drei liebe ich sehr!) zu tun hat :) Wenn es euch genauso geht, oder ihr einfach mal Lust auf eine etwas andere Kartoffelsuppe habt, habe ich hier das perfekte Rezept für euch.

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Viermal anders: Foccacia und die Qual der Wahl

Foccacia-mit-Aepfeln-Zwiebeln-Walnuessen

Endlich wieder einigermaßen gesund! Meine Güte, was hat es mich die letzten Wochen gebeutelt. Kaum einigermaßen auf den Beinen – schon hat es mich wieder umgeschmissen. Nachdem ich mir strikte Bettruhe verordnet hatte und mich nun hoffentlich richtig auskuriert habe, kehrt auch die Lust am Kochen und Backen zurück. Und das mit voller Wucht! Was soll ich bloß nach so langer Herd-Abstinenz machen? Da ich es mir gestern Abend zu „The Taste“ vor dem Fernseher gemütlich machen wollte, war eins klar: Es muss gut zu Wein passen und sich wie von selbst zubereiten. Nach langem hin und her hab‘ ich mich für Foccacia entschieden. Aber warum nur schnödes einfaches Foccacia machen, wenn man das auch so herrlich unterschiedlich belegen kann. Also habe ich gleich vier verschiedene Varianten zubereitet. Ob ganz pur, herbstlich, französisch oder mediterran: ich kann mich wirklich nicht entscheiden, welche ich für die Beste halte… vielleicht könnt ihr mir ja helfen?

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Eine meiner liebsten Erinnerungen und ein wenig Herzenswärme: Brioche

Brioche, Hefezopf

Merkt ihr es auch? Es wird kalt. Ich ziehe morgens schon die Schulter hoch und vergrabe meine Hände in der Jackentasche, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin. Für mich gibt es da nichts Schöneres, als mir etwas Wärme zu gönnen – und damit meine ich nicht nur heiße Suppe, sondern auch schöne Erinnerungen, die einem das Herz aufgehen lassen. Mit Brioche oder mit Hefezopf verbinde ich die Erinnerung an meine Oma. Die, die mir jedes Mal die Kruste vom Brot geschnitten hat und zugeguckt hat, wenn ich meinen Hefezopf in den warmen Kakao getunkt habe. Für sie war es auch in Ordnung, wenn sie nachher die Hälfte des Kakaos wegschütten musste, weil ich mich an den Teigbröckchen im Kakao verschluckt hatte, und den Rest dann verschmähte. Und wenn ich in diese weiche, buttrige Brioche beiße – oder noch besser: sie vorher in heißen Kakao tunke – hach, dann bin ich wieder fünf Jahre alt und sitze bei meiner Oma am Küchentisch. Bei den Kalorien muss man natürlich die Augen fest zumachen, aber sollten wir uns nicht alle mal ein bisschen Wärme gönnen? :D

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