„Du erinnerst mich an Malta!“: Thunfisch-Dip

Thunfisch-DipFür mich steht dieser Dip für maltesische Herzlichkeit: Nachdem ich mich tagsüber mit meinem Freund bei 40°C im Schatten über die Insel geschleppt hatte, wollte ich abends eigentlich nur um die Ecke meinen Hunger stillen. Letztendlich sind wir aber weitere sieben Kilometer gewandert, um ein nettes Fleckchen in Form eines winzigen Restaurants zu finden. Nicht nur, dass wir unheimlich herzlich bedient wurden, uns wurde auch ein Thunfisch-Dip mit frischem Brot als Appetizer gereicht, um den wir uns gestritten haben. Auf Nachfrage verriet uns der Kellner sogar ein paar Zutaten: Klar, natürlich die, die wir schon rausgeschmeckt hatten: Thunfisch, Kapern, Sardellen… Nach einigem rumprobieren, ist es mir gelungen, dieses Stück Urlaub einzufangen. Das Rezept reicht für 2-3 Personen zum Dippen und Stippen.

Zutaten

  • 1 Dose Thunfisch (im eigenen Saft)
  • 1 EL Kapern (eingelegt in Essig)
  • 2 Sardellenfilets
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Mayonnaise (gehäuft)
  • 1 EL Joghurt (gehäuft)
  • 1 TL Tomatenmark (gehäuft)
  • Salz, Pfeffer, Chili-Pulver
  • Nach Belieben: einen Spritzer Zitronensaft
  • Baguette oder arabisches Fladenbrot (Chubz/Khubz)

Zubereitung

Thunfisch und Kapern abtropfen lassen. Kapern und Sardellen grob hacken. In einer hohen Schüssel Thunfisch, die Hälfte der Kapern, Sardellen, Joghurt, Mayonnaise, Öl und Tomatenmark mit dem Mixstab pürieren. Es darf ruhig noch ein wenig stückig sein. Restliche Kapern unterheben und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und evtl. Zitronensaft pikant abschmecken. Wenn ihr wollt könnt ihr auch ein Spritzer von der Kapernlake (meist mit Essig) hinzufügen. Vorsicht: Wenn ihr sehr salzige Sardellen erwischt habt, solltet ihr mit dem Salz vorsichtig sein. Den Dip im Kühlschrank durchziehen lassen.

Zum Dip passt am besten Baguette oder das dünne arabische Fladenbrot.

Wenn ihr wie ich Brotchips machen wollt, müsst ihr Grill im Ofen anmachen. Dann schneidet ihr das Baguette längs oder quer in dünne Scheiben und legt diese auf ein Blech. Direkt unter den Grill schieben und dabei stehen bleiben. Da die Brotscheiben sehr dünn sind, müsst ihr aufpassen, dass sie euch nicht zu dunkel werden. Wenn die Brotchips frisch aus dem Ofen kommen könnt ihr sie noch wenn ihr wollt mit einer frischen Knoblauchzehe abreiben oder mit Olivenöl bestreichen.

Das Rezept als PDF-Datei gibt es *hier* oder im Rezeptindex unter M.

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2 Kommentare zu “„Du erinnerst mich an Malta!“: Thunfisch-Dip

  1. peroneus 5. August 2014 um 23:45 Reply

    Hi, habe mal im Studium eine längere Zeit in Malta verbracht, da gab es immer Tuna-Sandwiches, die glaube ich mit exakt dieser Creme bestrichen waren. Da werden Erinnerungen geweckt, schoen war’s, Danke MfG Peroneus

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    • Dina 6. August 2014 um 8:15 Reply

      Oh, ja! Das waren diese leckeren Hobz (maltesisches Brot), die auch mit allerlei lokalem Gemüse belegt waren… oder mit Tomatenpaste – oder – oder. Ich versinke ebenfalls in Erinnerungen :) Für mich ist Malta verbunden mit Thunfisch-Dip, Fisch, Kaktusfeigen, Hobz und Kinnie! Letzteres haben wir uns sogar schon mal nach Deutschland bestellt.
      Liebe Grüße, Dina

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